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Welches Mindset brauchst du als Vermarkter:in deiner Mediationstätigkeit?

Welches Mindset brauchst du als Vermarkter:in deiner Mediationstätigkeit?

Apol­lo-Fo­to Nr. AS08-14-2383

Image courtesy of the Earth Science and Remote Sensing Unit, NASA Johnson Space Center https://eol.jsc.nasa.gov

Ganz ehrlich, wenn du als Mediator:in dein Marketing planst, denkst du dann im Modus von Konkurrenz, sich Abgrenzen, sich durchsetzen? Oder bist du dabei vom Geist der Kooperation beseelt?

Aus meiner Sicht ist die Grundidee von Mediation, die Kooperation zu verbessern. Immer fragen wir: ‚Wie können wir besser zusammen arbeiten, leben, lieben…‘ und so weiter.

Demgegenüber besteht die Denkweise des Marketing im Wettbewerbs-Gedanken: Wie kann ich mich gegenüber meinen Konkurrenten durchsetzen? Wie schaffe ich es, dass *ich* und nicht irgendjemand anderes den Auftrag erhält?

(Ich persönlich glaube, dass wir auch im Marketing den Konkurrenzgedanken relativieren sollten, dazu weiter unten ein paar Gedanken)

Wir haben im Lauf der Zeit gelernt, dass unsere Art zu mediieren und unsere Art Werbung für uns zu machen, aus einem Guss sein müssen, um Menschen von Mediation zu überzeugen. Damit stehen wir vor einer wichtigen Entscheidung: Leben wir jetzt den Geist der Kooperation oder den der Konkurrenz?

Wir sind da klar: Sei ganz Mediator:in in deinem Marketing! Denke vom Weltall aus!

?Hä, was bitte?

Okay, bevor du mich für völlig verrückt erklärst: Als Mediator:in führen wir ja eine neue Perspektive in den gelösten Konflikt ein:

Die Beteiligten haben nun einen Weg gefunden, wie alle gleichwertig ihre Bedürfnisse erfüllen können.

Diese Grundidee, dass wir wieder in unserer Kraft sind, wenn wir (wieder) zusammenarbeiten, möchten wir auf unseren gesamten Planeten ausweiten, bevor wir ihn dann auf das Marketing für Mediation zurück beziehen.

Um diesen Gedanken zu verdeutlichen, möchte ich mit dir ins Weltall reisen…

Kommst du mit?

Als die Nasa 1969 das Foto unseres Planeten veröffentlichte, das Bill Anders an Weihnachten 1968 bei den Mondumrundungen von Apollo 8 aus aufgenommen hatte, hat das der Menschheit die Tür zu einem neuen Bewusstsein geöffnet.

Plötzlich gab es eine Perspektive auf die Erde, die von nun an nicht mehr wegzudenken war: Unmöglich, die Welt noch mit den alten Augen zu sehen.

Vielleicht kann das jemand nachvollziehen, der – wie ich – erst spät in seinem Leben zum ersten Mal geflogen ist: Vor diesem Erlebnis waren für mich Wolken, immer von unten gesehen, nur eine zweidimensionale Fläche.

Als ich dann mit 25 Jahren das erste Mal in einem Flugzeug nach Irland saß, konnte ich mich am sonnenbeschienenen Wolkengebirge nicht satt sehen. Es war ein Schock zu sehen, wie filigran alles wirkte, wie nur wenige Kilometer über der Erdoberfläche die Erde eigentlich zu weit weg war, um noch real zu wirken.

Und es war atemberaubend schön.

Ein ganz ähnliches Erlebnis hat letztens auf LinkedIn William Shatner beschrieben (den einige noch als Captain Kirk von der Enterprise kennen). Das Erschrecken, wie filigran und verloren unser Planet ist. Und sofort der Gedanke, dass wir ihn nur schützen können, wenn die gesamte Menschheit zusammenarbeitet. Dazu die Befürchtung, es nicht zu schaffen.

Genau das ist der wesentliche Punkt: Dass die Erde in all ihrer schmerzhaften Schönheit im Verhältnis zum sie umgebenden All winzig ist. Und darum so wertvoll. Das ist für mich das Wesentliche des so oft belächelten kosmischen Bewusstsein.

Was das alles nur mit deinem Marketing als Mediator:in zu tun, fragst du dich gerade?

Dieses kosmische Bewusstsein ist der Schlüssel zum Verständnis von Kooperation.

Wir – als Gesamtheit des biologischen Lebens des Planeten – arbeiten vernünftigerweise zusammen, um unseren Planeten zu erhalten und damit unsere Umwelt, und damit uns. Dieses Wissen ist Teil unseres kollektiven Gedächtnisses.

Soweit die Theorie.

Denn ich schreibe das jetzt nicht, weil ich denke, dass es bereits Realität wäre. Ganz im Gegenteil wird uns ja gerade in der letzten Zeit krass vor Augen geführt, wie weit wir davon entfernt sind. Ich bleibe aber dabei: Kooperation auf planetarer Ebene ist unsere einzige Chance, um als Menschheit zu überleben.

Im Bezug auf Mediationsmarketing ist unser Gedankengang total simpel:

  • Wir müssen unseren Planeten bewahren.
  • Das geht nur mit Kooperation.
  • Immer mehr Menschen sollen die Kraft der Kooperation kennenlernen, als Voraussetzung, um sich für planetare Kooperation zu entscheiden.
  • Wer seine Konflikte mit Mediation löst, lernt so die Kraft der Kooperation kennen
  • Um Menschen zur Mediation einzuladen, braucht es Werbung und Marketing
  • So schließt sich der Kreis: je überzeugender unser Marketing für Mediation, desto mehr Menschen erleben den Geist der Kooperation in Aktion.

Und wenn werteorientierte Mediator:innen bei ihrem Marketing Unterstützung brauchen, helfen wir gerne

Vielleicht übersteigt die planetarische, gar die kosmische Dimension der Kooperation unsere menschliche Kraft: Vielleicht können wir nur für uns selbst, oder unsere Familie, oder unser Land kooperativ sein und brauchen dafür immer ein ‚Außen‘ als Feind. Wenn das unsere conditio humana wäre, wären wir am Ende nicht überlebensfähig. Ich hoffe sehr, und setze mich dafür ein, dass wir als Menschheit irgendwann die kosmische Kooperation lernen.

Unsere kognitive Fähigkeit, uns von unsere biologischen Basis zu entfernen, hat die beispiellose Verbreitung unserer Spezies möglich gemacht. Sie hat gleichzeitig die Erde an den Rand der Katastrophe laviert. Schaffen wir es, unsere kognitiven Fähigkeiten zu nutzen, um einen neuen Weg einzuschlagen? Der die natürlichen Ressourcen bewahrt?

Schaffen wir es, unseren persönlichen, familiären, nationalen Egoismus zu überwinden?

Jede Geste, die unseren eigenen Egoismus übersteigt, ist ein Funke des kosmischen Bewusstseins der Kooperation.

Jedes Mal, wenn du jemanden für eine Mediation gewinnst, hast du einen solchen Funken geschlagen..

Wie erlebst du das Verhältnis von Konkurrenz und Kooperation in der Mediation? Wie den Zusammenhang von Mediation, Kooperation und planetarem Bewusstein? Wir freuen uns über deine Gedanken dazu.

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